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Bauschadengutachten: Professionelle Hilfe bei Bauschäden in Hamburg

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Bauschadengutachten: Sachverständiger dokumentiert einen Riss an einer Fassade in Hamburg

Sie haben feuchte Wände im Keller, Risse in der Fassade oder Schimmel in der Wohnung entdeckt - und fragen sich, ob Sie ein Bauschadengutachten brauchen? Die Antwort ist in den meisten Fällen ja. Ein professionelles Gutachten klärt die Schadensursache, dokumentiert das Ausmaß und liefert Ihnen eine belastbare Grundlage für Sanierung, Versicherungsansprüche oder die Durchsetzung Ihrer Rechte. In diesem Artikel erfahren Sie, was ein Bauschadengutachten enthält, welche typischen Bauschäden wir in Hamburg begutachten, wie der Ablauf aussieht und mit welchen Kosten Sie rechnen müssen. Wir zeigen Ihnen auch, wann ein Privatgutachten genügt und wann ein Gerichtsgutachten nötig wird.

Wichtige Kernaussagen

Ein Bauschadengutachten ist bei Feuchtigkeit, Schimmel oder Rissen oft der entscheidende erste Schritt. Ohne klare Dokumentation der Ursachen riskieren Sie hohe Folgekosten und den Verlust Ihrer Ansprüche.

  • Wir erstellen als Bausachverständiger Hamburg neutrale, DEKRA-zertifizierte Gutachten für Privatpersonen, Bauherren und Rechtsanwälte. Unsere Ergebnisse sind bei Versicherungen und vor Gericht verwendbar.

  • Typische Anlässe für ein Bauschadensgutachten sind ein akuter Bauschaden, Streit mit einer Baufirma, ein geplanter Hauskauf oder ein Versicherungsschaden durch Sturm oder Leitungswasser.

  • Eine Vor Ort Begehung in Hamburg und Umgebung ist meist innerhalb weniger Tage möglich. Bei dringenden Fällen reagieren wir noch schneller.

  • Ein gut aufgebautes Gutachten sichert Ihre Rechtsansprüche, reduziert Folgekosten und dient als fundierte Grundlage für jede Sanierung. Es minimiert finanzielle Risiken beim Hauskauf oder Umbau erheblich.

Was ist ein Bauschadengutachten?

Ein Bauschadengutachten ist ein schriftliches, neutrales Gutachten eines qualifizierten Bausachverständigen. Es beschreibt Art, Ursache, Umfang und Kosten eines Bauschadens an einem konkreten Gebäude. Ein Bauschadengutachten klärt Schadensursachen und Lösungsansätze - und hilft damit, Baumängel und deren Ursachen zu identifizieren. Es wird auch als Bauschadensbewertung oder Schadengutachten bezeichnet. Rechtlich ist damit immer die Beurteilung durch einen qualifizierten Sachverständigen gemeint, nicht etwa eine einfache Schadensmeldung.

Die rechtliche Basis bildet unter anderem § 633 BGB zum Werkvertrag. Danach muss ein Bauunternehmen das Werk frei von Sachmängeln liefern - in der vereinbarten Beschaffenheit und nach den anerkannten Regeln der Technik. Wird dagegen verstoßen, liegt ein Baumangel vor. Technische Normen wie die DIN 4108 zum Wärmeschutz und Feuchteschutz oder die DIN 1053 zum Mauerwerk definieren den Sollzustand, an dem wir jeden Schaden messen.

Damit ein solches Gutachten seinen Zweck erfüllt, muss es für Gerichte, Versicherungen, Handwerksbetriebe und Käufer verständlich und nachvollziehbar sein. Das Gutachten wird schriftlich verfasst und ist übersichtlich gegliedert - mit klarer Beschreibung, Messwerten, Fotos und einer begründeten Bewertung. Formalitäten in Gutachten müssen dabei aktuelle Normen und Gesetze berücksichtigen.

Ein konkretes Beispiel aus unserer Praxis: Im Frühjahr 2025 beauftragten uns die Eigentümer eines Einfamilienhauses in Hamburg-Eimsbüttel, Baujahr 1968. Im Souterrain zeigten sich feuchte Flecken und modriger Geruch. Unsere Begutachtung ergab Feuchtigkeitswerte im Mauerwerk von über 5 CM-Prozent und Innenwandtemperaturen unter 13 °C. Das war ein klarer Verstoß gegen den Mindestwärmeschutz nach DIN 4108. Das Bauschadengutachten dokumentierte den Schaden, benannte die Ursache und empfahl eine Außenabdichtung mit Drainage - mit einer geschätzten Kostenspanne von 8.000 bis 12.000 Euro.

Typische Bauschäden, bei denen ein Gutachten sinnvoll ist

In Hamburg begegnen uns bei Gebäuden aller Altersklassen immer wieder bestimmte Schadensbilder. Bauschäden sind Hauptgründe für den Wertverlust von Immobilien, und Baumängel führen oft zu erheblichem Wertverlust. Je früher Sie handeln, desto geringer fallen die Folgeschäden aus. Hier sind die häufigsten Schadensarten, die wir bei Wohngebäuden in Hamburg begutachten:

  • Feuchtigkeitsschaden im Keller: Erkennbar an verfärbten Wänden, abblätterndem Putz oder modrigem Geruch. Ursachen sind oft fehlende oder defekte Abdichtungen, drückendes Grundwasser oder eindringende Niederschlagsfeuchte. Schimmel kann durch unbehobene Feuchtigkeitsschäden entstehen - schnelles Handeln verhindert gesundheitliche Risiken und teure Folgeschäden.

  • Schimmelbefall an Außenwänden: Schwarze oder dunkle Flecken an Tapeten oder in Raumecken, muffiger Geruch, Atemwegsbeschwerden. Baumängel können zu Schimmelbildung und Gesundheitsrisiken führen. Die Ursache liegt häufig in Wärmebrücken oder mangelhafter Dämmung.

  • Rissbildung in der Fassade: Sichtbar als feine oder breite Risse im Putz. Rissbreiten unter 0,2 mm sind meist optisch, ab 0,5 mm mit Ausbreitungstendenz besteht Sanierungsbedarf. Ursachen reichen von temperaturbedingter Materialausdehnung bis zu Baumängeln bei der Ausführung.

  • Setzungsrisse im Mauerwerk: Treppenförmige Risse entlang der Mörtelfugen deuten auf Setzungen des Untergrunds hin. In Hamburg kommen solche Schäden vor allem bei Moorböden und in Elbnähe vor. Hier ist eine Prüfung der Standsicherheit wichtig.

  • Undichtigkeiten am Flachdach: Pfützen auf der Dachfläche, Feuchtigkeit an Decken darunter, Algenbewuchs. Fehlendes Gefälle oder defekte Dachabdichtungen sind typische Ursachen. Unbehandelt drohen Schäden an der gesamten Tragkonstruktion.

  • Mangelhafte Dämmung: Kalte Innenwände trotz Heizung, erhöhte Heizkosten, Kondenswasser an Fenstern. Oft ein Fehler in der Planung oder Ausführung der Wärmedämmung.

  • Wärmebrücken an Fensteranschlüssen: Kalte Innenecken rund um Fenster, Kondenswasser, Schimmelbildung. Die Oberflächentemperatur darf laut DIN 4108 bei 20 °C Raumtemperatur und 50 % Luftfeuchte nicht unter etwa 12,6 °C fallen.

Die Starkregenereignisse 2023 und 2024 in Norddeutschland haben in Hamburg vor allem in tiefer gelegenen Souterrainwohnungen zu vermehrten Wasserschäden geführt. Viele Eigentümer hatten keine ausreichende Außenabdichtung oder Drainage. Die Schadensbilder reichten von durchfeuchteten Böden bis zu großflächigem Schimmel.

Wir decken auch verdeckte Schäden bei einer Hauskaufberatung oder Baubegleitung frühzeitig auf, bevor hohe Folgekosten entstehen.

Inhalte eines Bauschadengutachtens

Was steht tatsächlich in einem fertigen Bauschadengutachten? Dieser Abschnitt gibt Ihnen einen klaren Überblick über den Aufbau und die einzelnen Bestandteile. Ein Bauschadengutachten dokumentiert den Zustand und Umfang des Schadens in einer nachvollziehbaren Struktur.

Formale Angaben: Jedes Gutachten beginnt mit dem Auftraggeber, der Objektadresse in Hamburg, dem Datum der Vor Ort Begehung und der konkreten Fragestellung. Diese Angaben sichern die eindeutige Zuordnung und formale Korrektheit.

Beschreibung des Gebäudes: Baujahr (z. B. 1968 oder 2015), Bauart (Massivbau, Holzbau), Nutzung (Einfamilienhaus, Wohnung, Gewerbe) und relevante Modernisierungen mit Jahreszahlen. Diese Informationen helfen bei der Einordnung des Schadens in den baulichen Kontext.

Detaillierte Schadensbeschreibung: Lage im Grundriss, Fotos mit Datumsangabe, Skizzen, genaue Maße und der Zeitpunkt der ersten Schadensbeobachtung aus Sicht des Eigentümers. Je präziser die Beschreibung, desto belastbarer ist das Gutachten.

Ursachenermittlung: Abgleich des Ist-Zustands mit Normen wie DIN 4108, DIN 1053 oder der Flachdachrichtlinie. Die Ursachenanalyse ermittelt, warum ein Schaden entstanden ist. Dokumentiert werden Messwerte wie Oberflächentemperaturen, Luftfeuchtigkeit und Feuchtemessungen in CM-Prozent.

Bewertung des Schadensumfangs und Risikos: Einfluss auf Standsicherheit, Gebrauchstauglichkeit, Wohnqualität und Gesundheit (z. B. Schimmelsporenbelastung). Die Bewertung erfolgt in verständlicher Sprache mit klarer Risikoeinschätzung.

Sanierungsvorschläge und Kostenschätzung: Ein Gutachten sollte nachvollziehbare Sanierungsempfehlungen enthalten - mit konkreten Maßnahmen, grober Kostenspanne (z. B. 8.000 bis 12.000 Euro) und Priorisierung nach Dringlichkeit. Die Abschätzung der Sanierungskosten gibt dem Auftraggeber eine realistische Grundlage für die nächsten Schritte.

Verwendbarkeit: Der Kunde erhält das fertige Gutachten zur Vorlage bei Dritten - bei Versicherungen, in Verhandlungen mit Handwerksbetrieben, bei Kaufpreisverhandlungen oder bei einer gerichtlichen Auseinandersetzung.

Ablauf: Vom ersten Anruf bis zum fertigen Bauschadengutachten

Die Erstellung eines Schadensgutachtens erfolgt in mehreren strukturierten Schritten. Hier erklären wir Schritt für Schritt, wie wir als Bausachverständiger Hamburg typischerweise vorgehen.

Erste Kontaktaufnahme: Sie schildern uns den Bauschaden telefonisch oder per E-Mail. Hilfreich ist es, erste Fotos und vorhandene Unterlagen wie Rechnungen, Baupläne oder Schriftverkehr mit der Baufirma mitzusenden. Je mehr Informationen wir erhalten, desto gezielter können wir beraten.

Vorprüfung und Angebotserstellung: Auf Basis Ihrer Unterlagen schätzen wir den voraussichtlichen Umfang ein. Sie erhalten ein nachvollziehbares Angebot mit Honorarstruktur. Die Auftragserteilung erfolgt erst nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung.

Terminvereinbarung der Vor Ort Begehung: In Hamburg und Umland bieten wir meist innerhalb von 3 bis 7 Werktagen einen Termin an. In dringenden Fällen ist eine schnellere Reaktion möglich.

Vorbereitung: Vor dem Termin prüfen wir Bauunterlagen, eventuelle frühere Gutachten und die relevanten Normen. Wir stellen die passenden Messgeräte zusammen - Feuchtemessgerät, Thermografie-Kamera, Hygrometer und weitere Methoden je nach Schadensfall.

Vor Ort Begehung: Gemeinsam mit dem Eigentümer begehen wir das Objekt systematisch. Wir untersuchen die betroffenen Bauteile, führen Messungen durch und erstellen eine umfassende Fotodokumentation. Eine erste mündliche Einschätzung geben wir bereits vor Ort.

Auswertung im Büro: Im Anschluss analysieren wir die Messergebnisse, gleichen sie mit technischen Regelwerken ab und erstellen das schriftliche Bauschadengutachten. Die Erstellung erfolgt in strukturierter, gut lesbarer Form.

Übergabe und Besprechung: Sie erhalten das fertige Gutachten als PDF und auf Wunsch in Papierform. In einer telefonischen oder persönlichen Besprechung gehen wir die Ergebnisse und die nächsten Schritte mit Ihnen durch.

Ursachenermittlung und Beweissicherung bei Bauschäden

Die korrekte Ermittlung der Schadensursache ist das Kernstück jedes Bauschadengutachtens. Nur wenn die Ursachen klar benannt sind, lassen sich Gewährleistungsansprüche durchsetzen, Versicherungsleistungen einfordern und die richtige Sanierung planen. Ein Bauschaden-Gutachten dient dabei immer auch der Beweissicherung.

Typische Ursachen von Bauschäden: Die Spannweite reicht von Planungsfehlern über Ausführungsfehler und Materialfehler bis hin zu Fehlnutzung durch Bewohner oder außergewöhnlichen Witterungseinflüssen. Unsachgemäße Bauteile sind häufige Ursachen für Baumängel. Ebenso können unsachgemäß verbaute Bauteile Bauschäden verursachen - etwa wenn Abdichtungen falsch angeschlossen oder Dampfsperren beschädigt eingebaut wurden.

Technische Ursachenermittlung: Wir setzen Feuchtemessungen, Wärmebrückenanalysen und Sichtkontrolle von Anschlüssen, Dämmung und Abdichtung ein. Der Vergleich mit Detailzeichnungen und statischen Unterlagen zeigt, ob die Ausführung den Vorgaben entspricht. Die Kompetenz in der Bautechnik und unser Know-how bei der Analyse machen den Unterschied zwischen einer Vermutung und einem belastbaren Ergebnis.

Beweissicherung: Datierte Fotos, Messprotokolle, Probenentnahmen (z. B. Putzproben bei Schimmel oder Salzausblühungen), gesicherte Vergleichswerte und schriftliche Zeugenaussagen des Eigentümers bilden die Dokumentation. Diese lückenlose Beweissicherung ist unverzichtbar, wenn es zum Schadensfall bei Versicherung oder vor Gericht kommt.

Verjährung und Ansprüche: Baumängel unterliegen der Verjährung, daher ist Beweissicherung wichtig. Nach § 634a BGB beträgt die Gewährleistungsfrist für Bauwerke typischerweise fünf Jahre ab Abnahme. Eine rechtzeitige Beweissicherung vor Ablauf dieser Frist sichert Ihre Ansprüche auf Nachbesserungen und Schadenersatz.

Konkretes Fallbeispiel: In einem Mehrfamilienhaus in Hamburg wurde 2022 eine falsch ausgeführte Balkonabdichtung entdeckt. Wasser drang über Jahre in die darunterliegende Wohnung ein. Unser Gutachten dokumentierte den Fehler in der Ausführung, verglich die Ist-Situation mit den Abdichtungsnormen und wies den Baumangel eindeutig nach. Auf dieser Basis konnte die ausführende Firma zur Schadensbeseitigung verpflichtet werden - ohne langwieriges Gerichtsverfahren.

Nutzen eines Bauschadengutachtens für Versicherung, Streitfälle und Hauskauf

Ein Bauschadengutachten ist nicht einfach nur Papier. Es ist ein starkes Instrument zur Durchsetzung Ihrer Rechte und zur Klärung offener Fragen in verschiedenen Situationen.

Versicherungsschäden: Bauschadengutachten helfen, Ansprüche bei Versicherungen geltend zu machen. Das Gutachten klärt, ob es sich um einen versicherten Schaden handelt - etwa einen Leitungswasserschaden - und ob der Schaden plötzlich oder schleichend entstanden ist. Diese Unterscheidung ist für die Regulierung entscheidend.

Streitfälle mit Handwerkern oder Bauträgern: Das Gutachten dient auch zur Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen. Ein neutrales Schadensgutachten bildet die Grundlage für Nachbesserungen, Minderung oder Schadenersatz. Gutachten sind wichtig für Nachbesserungen und Schadenersatzansprüche - und vermeiden oft ein langwieriges Gerichtsverfahren, weil die Sachlage klar auf dem Tisch liegt.

Hauskauf: Ein Baugutachten hilft bei der Wertermittlung von Immobilien. Wird etwa Schimmel in einer Hamburger Altbauwohnung entdeckt, lässt sich der Kaufpreis um nachweisbare Sanierungskosten reduzieren. Ein Gutachten minimiert finanzielle Risiken beim Hauskauf oder Umbau erheblich.

Einsatz vor Gericht: Ein sorgfältig aufgebautes Privatgutachten wird häufig als Grundlage für gerichtliche Entscheidungen und für Beweisbeschlüsse herangezogen. Der Vorteil liegt darin, dass Sie bereits vor einer Klage wissen, wie stark Ihre Position ist.

Folgekosten vermeiden: Sanierungskosten bei vernachlässigten Feuchtigkeitsschäden erreichen schnell 5-stellige Beträge. Ein frühzeitiges Gutachten reduziert diese Kosten oft deutlich, weil Folgeschäden vermieden und die richtigen Maßnahmen sofort eingeleitet werden.

Kosten und Honorar für ein Bauschadengutachten

Transparenz bei den Kosten ist für uns als Bausachverständiger Hamburg selbstverständlich. Wir möchten, dass Sie vor der Beauftragung genau wissen, welche Leistungen Sie erhalten und was diese kosten.

Honorargrundlage: Wir rechnen nach Stundenhonorar ab, typischerweise in einer Bandbreite von ca. 120 bis 180 Euro pro Stunde je nach Aufwand und Spezialmessungen. Starre Pauschalen vermeiden wir, weil jeder Bauschaden individuell ist.

Typische Gesamtspannweiten: Die Kosten für ein Bauschadengutachten beginnen bei etwa 700 Euro. Ein einfacherer Auftrag in Hamburg - etwa bei einem einzelnen Feuchtigkeitsschaden - liegt oft zwischen ca. 700 und 1.500 Euro. Komplexere Schäden an größeren Objekten oder mit mehreren betroffenen Bauteilen kosten entsprechend mehr. Ein Baugutachten beginnt bei etwa 700 Euro - das gilt als Orientierung, nicht als Festpreis.

Leistungsabhängige Kostenbestandteile: Der Gesamtpreis setzt sich zusammen aus der Vor Ort Begehung, der Auswertung, der schriftlichen Ausarbeitung, eventuellen Zusatzmessungen wie Thermografie sowie der Anfahrt innerhalb Hamburgs.

Wirtschaftlichkeit: Das Gutachten ist eine Investition, die hohe Folgekosten vermeidet. Es dient als Grundlage, um Kosten vom Verursacher oder einer Versicherung zurückzuholen. Ohne klare Dokumentation stehen Sie in Verhandlungen und vor Gericht oft ohne belastbare Argumente da.

Bei Kontaktaufnahme erhalten Sie von uns eine grobe Kosteneinschätzung passend zu Ihrem konkreten Schaden. So können Sie den finanziellen Rahmen vorab einschätzen und eine informierte Entscheidung treffen.

Privatgutachten, Gerichtsgutachten und unsere Rolle als Bausachverständiger Hamburg

Die Begriffe Privatgutachten und Gerichtsgutachten werden häufig verwechselt. Es gibt wichtige Unterschiede - aber auch viele Gemeinsamkeiten in der technischen Vorgehensweise.

Privatgutachten: Den Auftrag erteilt der Eigentümer, Bauherr oder Käufer direkt an den Bausachverständigen. Das ist die übliche Form im Alltag, wenn ein konkreter Bauschaden geklärt werden soll. Ein Bausachverständiger erstellt ein Gutachten zur Wertermittlung ebenso wie zur Schadensbewertung - je nach Fragestellung.

Funktion vor Gericht: Ein Privatgutachten ersetzt zwar nicht automatisch ein Gerichtsgutachten. Es bildet aber oft die Grundlage für gerichtliche Beweisbeschlüsse und klärt die Erfolgsaussichten einer Klage, bevor Sie sich auf ein Verfahren einlassen.

Gerichtsgutachten: Hier bestellt das Gericht den Sachverständigen. Die formalen Anforderungen sind strenger, die technische Vorgehensweise ist jedoch ähnlich. Gerichtsgutachten beginnen oft bei ca. 2.500 Euro und können je nach Umfang deutlich höher liegen.

Unsere Qualifikation: Als DEKRA-zertifizierter Bausachverständiger arbeiten wir nach der DIN-Norm 17024, die die Zertifizierung von Gutachtern regelt. Ein zertifizierter Gutachter muss nach DIN-Norm 17024 arbeiten - das garantiert Neutralität, Fachkompetenz und regelmäßige Fortbildung im Bereich Bauschäden, Bauphysik und aktuelle Normänderungen. Unsere Erfahrung und laufende Rezertifizierung sichern die Qualität jedes einzelnen Gutachtens.

Neben Bauschadengutachten bieten wir als Ansprechpartner für alle Bau-Fragen auch Baubegleitung, Bauabnahmen, Hauskaufberatung und Immobilienbewertung an. Diese Leistungen lassen sich sinnvoll kombinieren - etwa eine Baubegleitung während der Sanierung im Anschluss an ein Gutachten.

Unsere Unterstützung bei Bauschäden in Hamburg

Als Ihr Partner für alle Fragen rund um Bauschäden in Hamburg stehen wir Ihnen mit unserer Fachkompetenz zur Verfügung. Hier fassen wir zusammen, wie wir konkret helfen.

Regionale Nähe und Erfahrung: Wir kennen die typische Bausubstanz in Hamburg - von Altbauten um 1900 über Nachkriegsbauten bis zu Neubauten nach 2000. Wir wissen, welche Bauschäden in Elbnähe und auf Moorböden besonders häufig auftreten, und können diese Erfahrung in jedes Baugutachten einfließen lassen. Unser Netzwerk aus Experten und unser regionales Know-how machen uns zu einem zuverlässigen Ansprechpartner.

Baubegleitung und Prävention: Neben dem eigentlichen Bauschadengutachten bieten wir laufende Baubegleitung an, um neue Schäden bei Sanierung oder Neubau von Anfang an zu vermeiden. Prävention ist immer günstiger als Reparatur.

Einfache Kontaktaufnahme: Rufen Sie uns an unter 040 79725655 oder senden Sie uns eine Anfrage per E-Mail. In einem kurzen, unverbindlichen Erstgespräch schätzen wir Ihren Fall ein und klären die nächsten Schritte.

Vorbereitung lohnt sich: Halten Sie vorhandene Unterlagen wie Fotos, Rechnungen und Pläne zum Erstkontakt bereit. So können wir gezielt beraten und Ihnen schneller ein konkretes Angebot machen.

Stöbern Sie auf unserer Seite auch zu weiterführenden Themen wie Bauberatung und Wertermittlung, um einen Überblick über unser gesamtes Leistungsspektrum zu erhalten.

Häufige Fragen (FAQ) zum Bauschadengutachten

Wie schnell bekomme ich ein Bauschadengutachten in Hamburg?

In der Regel können wir einen Vor Ort Termin innerhalb einer Woche anbieten. Gutachten können innerhalb einer Woche nach der Ortsbesichtigung erstellt werden - bei einfacheren Fällen oft innerhalb von 7 bis 10 Tagen. Umfang und Komplexität des Bauschadens beeinflussen die Bearbeitungsdauer.

Reicht ein Kostenvoranschlag der Baufirma oder brauche ich ein Gutachten?

Ein Kostenvoranschlag beziffert vor allem die Reparaturkosten. Ein Bauschadengutachten geht darüber hinaus: Es ermittelt die Ursache, benennt die Verantwortlichkeit und prüft, ob die geplanten Maßnahmen tatsächlich notwendig und ausreichend sind. Versicherungen und Gerichte verlangen in strittigen Fällen fast immer ein unabhängiges Gutachten eines qualifizierten Sachverständigen.

Übernimmt die Versicherung die Kosten für das Bauschadengutachten?

Manche Versicherungen erstatten bei Leitungswasser- oder Sturmschäden die Gutachterkosten teilweise oder vollständig - das hängt vom jeweiligen Vertrag ab. Wir empfehlen, vor der Beauftragung Rücksprache mit der eigenen Versicherung zu halten und unser Angebot dort vorzulegen.

Kann ein Bauschadengutachten auch bei laufender Bauphase helfen?

Ja. Ein Gutachten oder eine baubegleitende Qualitätskontrolle erkennt Mängel schon während der Bauzeit und ermöglicht Nachbesserungen noch vor der Bauabnahme. Wir führen als Bausachverständiger Hamburg regelmäßig Vor Ort Begehungen auf Baustellen durch. Das reduziert späteren Streit mit dem Unternehmen und spart erhebliche Kosten.

Was sollte ich vor der Vor Ort Begehung vorbereiten?

Legen Sie Bauvertrag, Pläne, frühere Gutachten, Rechnungen, Fotos der Bauschäden und eine grobe Zeitleiste bereit, seit wann der Schaden besteht. Ein freier Zugang zu allen betroffenen Räumen und Bauteilen macht die Begehung deutlich effizienter und hilft uns, als Laie schwer erkennbare Details nicht zu übersehen.

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